200921 Eingegroovt

T. und ich haben jetzt 4 Tage gebraucht, um uns einzugrooven. Nach allem, was letzte Woche so gewesen ist, verordneten wir uns heute einen Tag zu dritt ohne Autofahren (mit L. immer großer Stress), ohne Corona-Themen und ohne über Verabredungen mit Familie/Freunden zu sprechen.

Das tat gut. 

Besonders da die Nacht wieder nicht gut war - bis 3 Uhr jede Stunde wach, ab 3 Uhr jede halbe Stunde wach, und ich schon wieder Ohrenschmerzen habe. T. schläft wieder im Gästezimmer. Ich muss mich echt bemühen, da nur eine begrenzte Anzahl an Sprüchen täglich zu machen, denn ich habe diese Nächte seit 4 Wochen so und T. hat seit Beginn seiner Elternzeit genau zwei dieser Nächte ausgehalten. Natürlich bin ich damit einverstanden, sonst würde er bei uns schlafen. Aber mich wurmt es doch, dass wir in so vielen Dingen anders agieren, als wir es uns einmal vorgenommen haben. Aber Ts ausgeglichenes Wesen tagsüber hilft mir mehr als sein "Hat er vielleicht Hunger" nachts. Oft weiß ich nachts selber nicht, was L. hat. Hunger nicht immer, auch wenn mir schon vor 2 Monaten etliche Leute prophezeien mussten "Der wird doch nicht mehr satt von deiner Milch". Übrigens gleichzeitig mit "boah ist der riesig. Was? 9 Kilo?". Freunde der Sonne.... 

Nach Kaffee im Bett und Frühstück für alle spazierten wir zum nahegelegenen Clarenhof, der mehr Kinder-Erlebniswelt als Bauernhof ist. Aber es gibt reichlich Kürbis dort und der wird zum nächsten Brei verkocht. T. war arg desillusioniert ob der Tatsache, dass Bauernhof ungleich Bio. Den Kürbis kauften wir dann trotzdem. Vielleicht nächstes Mal aber doch lieber Supermarkt Bio. Ich weiß es doch auch nicht. 

Wieder zu Hause dann Mittagessen erst für L. dann für uns. Der Mittagsschlaf klappte nicht im Bett, dafür in der Wippe. Und den Nachmittag verbringen wir gemeinsam im Garten mit Eiskaffee, Lesen und Spielen. 

Eingegroovt. 

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